Anmeldung zur Westkonferenz 2021

Liebe Freundinnen und Freunde,
wir freuen uns sehr Euch nun endlich zur Westkonferenz in Saarbrücken einladen zu dürfen.
Stattfinden wird diese am

20. & 21. November 2021

und steht, wie auch für das vergangene Jahr geplant, unter dem Motto

Saarvalley
Zentrum für Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit

Weitere Informationen findest du hier: Einladung Westkonferenz

Neues vom „Studierendennotfallfonds“

Die Landesregierung des Saarlandes wird erneut mit einer kurzfristigen Überbrückungshilfe in Höhe von 300.000 Euro Studenten an den Hochschulen des Landes finanziell unterstützen. Damit soll vermieden werden, dass Studenten das Studium ausschließlich aufgrund der pandemiebedingten Notlage aufgeben müssen. Dieser Landes-Fonds ergänzt die derzeit bereits eingerichteten Hilfen des Bundes.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Landesregierung gelangt ihr hier:

Stellungnahme zum Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV (VEP ÖPNV) Saarland

Als RCDS Saar begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung den Ausbau des ÖPNV in Zukunft voranzutreiben. Wir leben in einer Zeit in der Bildung unser wichtigster Rohstoff für den Wohlstand von morgen ist. Diesen Wohlstand erhalten wir nur, wenn auch die Bildungsstätten im Saarland attraktiv und konkurrenzfähig sind. Das betrifft im Besonderen sowohl die verkehrstechnische Anbindung der Landeshauptstadt Saarbrücken, mit ihrer Universität und ihren Fachhochschulen, als auch den Standort der medizinischen Fakultät am Campus Homburg. Um die saarländischen Hochschulen für Studenten und exzellentes wissenschaftliches Personal attraktiver zu gestalten und somit den Wissenschaftsstandort Saarland zu stärken, ist eine moderne und gut ausgebaute Infrastruktur essentiell.

Nur wenn das Saarland gut – auch mittels Schiene – an die Hauptverkehrsachsen von Deutschland, Frankreich und Luxemburg angebunden ist, wird es möglich sein, Studenten und Mitarbeiter aus der Großregion und dem gesamten Bundesgebiet zu halten und zu gewinnen.

In der Diskussion um die Verbesserte Anbindung der Hochschulen darf man nicht außer Acht lassen, dass die Beziehung zwischen dem ÖPNV und den Studenten im Saarland von beidseitigem Nutzen ist. Die Hochschulen bilden als große Bildungsstandorte und als wichtige Arbeitgeber in der Region, mit ihren Studenten und Mitarbeitern einen nicht unerheblichen Anteil der Nutzer des ÖPNV. Dementsprechend sind wir der Auffassung, dass manche ihrer Interessen zu kurz kommen. Daher ist es für uns ein Anliegen zu folgenden Punkten Stellung zu beziehen:

Schienengebundene Anbindung der UdS prüfen
Als eine der wichtigsten Destinationen des ÖPNV im Saarland findet die Universität des Saarlandes (UdS) kaum Erwähnung im vorgelegten Verkehrsentwicklungsplan. Hier sehen wir dringenden Nachholbedarf. Die Anbindung der Universität durch Busse ist – auch aus ökologischer Perspektive – kaum zeitgemäß. Stattdessen wäre es zumindest eine Möglichkeit die schienengebundene Erschließung der Universität zu prüfen. Als Institution des Landes darf die Verantwortung hier nicht auf die Stadt Saarbrücken abgewälzt werden.
Zwar sind die vorgeschlagenen Maßnahmen zur besseren Anbindung der UdS zu begrüßen, sie reichen jedoch in keinem Fall aus, um die Universität näher an das Zentrum des Saarlandes – die Saarbrücker Innenstadt – zu bringen.
Daher fordern wir eine intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik und die entsprechende Anpassung des VEPs.

Bahnhof Scheidt als Anbindungsalternative zur UdS
Im Kontext einer angestrebten Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der Universität des Saarlandes, begrüßen wir die im VEP als realistisch eingeschätzte Verlegung des Scheidter Bahn-Haltepunktes und fordern deren Umsetzung. Im Zuge dessen fordern wir ebenfalls die Prüfung der Ausweisung als RE-Haltepunkt. In diesem Zusammenhang appellieren wir eindringlich den Scheidter Bahnhof nicht wie ggf. angedacht aus dem 15-Minuten-Takt der Stammstrecke der S-Bahn Saarland auszuschließen. Dazu wird auf Seite 112 des VEP überlegt “die verhältnismäßig nachfrageschwachen Haltepunkte Scheidt und Rentrisch alternierend anzufahren und jeweils nur im 30-Minuten-Takt statt im 15-Minuten-Takt zu bedienen.” Allerdings ergibt sich diese Nachfrageschwäche des Scheidter-Haltepunkts in unseren Augen aus der bisherigen schlechten Verbindung zwischen dem Bahnhof Scheidt und der UdS. Eine Verlegung des Haltepunktes würde hier Abhilfe schaffen, wenn gleichzeitig die Anbindung zur UdS verbessert wird. Neben einer besseren Taktung und Abstimmung der Busanbindung sehen wir auch im Kontext der “Vernetzten Mobilität” zeitnahen und an den Bedarf angepassten Ausbau zu einer zukunftsweisenden “Mobilitätsstation” als notwendig an.

Anpassung der Fahrpläne an den Bedarf der Hochschulen
Ein weiterer Punkt, an dem wir deutliches Verbesserungspotential sehen, ist die Anpassung der Fahrpläne an die Bedürfnisse und Zeitpläne der Hochschulen. Die Veranstaltungen finden dort in der Regel in festgelegten Zeitslots (bspw. 10:15 – 11:45) statt. Der Fahrplan mancher Buslinien ist jedoch nicht, oder nicht ausreichend, auf diese Zeitslots angepasst, wodurch sich oftmals Hin- und Rückweg unnötig verlängern, auch weil dadurch Anschlüsse nicht erreicht werden können. Dies führt dazu, dass diese Verbindungen unattraktiv sind.
Ein gutes Beispiel hierfür stellen die Linien 112 und 124 dar, welche “nur” den Universitätscampus und die Saarbrücker Innenstadt verbinden. Daher ist es für uns unerklärlich, warum ihre Abfahrtszeiten nicht besser auf die Zeitslots der UdS abgestimmt sind.
Zukünftig sollten daher die Ankunfts- und Abfahrtszeiten auf diese Zeitslots und die Anschlussverbindungen abgestimmt sein. Außerdem muss die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge auf den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Einbeziehung des Universitätsklinikums Homburg in den VEP
Die Verkehrsanbindung zwischen Homburg und Saarbrücken spielt eine große Rolle. Sie stellt nicht nur den Kontakt zwischen der Landeshauptstadt und der drittgrößten Stadt im Saarland her, sondern ist auch aus Sicht des interregionalen Pendlerverkehrs von entscheidender Bedeutung. Viele Studenten, die in Homburg wohnen und in Saarbrücken studieren, sind auf die Verbindung angewiesen. Aber auch aus Sicht des Standortes Homburg ist eine optimale Verkehrsanbindung und ein intelligenter ÖPNV für die Zukunft essentiell. Als größter Arbeitgeber in Homburg ist das Uniklinikum wichtigstes Zentrum der Gesundheitsversorgung in der Region. Auch die Ausbildung zukünftiger Mediziner findet hier, am medizinischen Campus der Universität des Saarlandes, statt. Die Studenten stammen aus der gesamten Region und darüber hinaus. Die Attraktivität Homburgs als Universitätsstadt ist maßgeblich davon abhängig, wie gut die Verkehrsentwicklung auch in Zukunft gelingt. Daher fordert der RCDS Saar eine eingehendere Beleuchtung der Anbindung des Universitätsklinikums im VEP.

Pressemitteilung

Corona-Teststrategie für saarländische Hochschulen

Der RCDS Saar fordert die Erarbeitung und Umsetzung von Covid-19-Teststrategien der saarländischen Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Landesregierung. Analog zu der Testung von Schülern und Lehrern sollen Dozenten und Studenten, die nach ihrer Studienordnung an unvermeidlichen Präsenzveranstaltungen teilnehmen müssen, in ausreichendem Maße getestet werden.

Im Sinne der Planungssicherheit der Studenten fordern wir ausdrücklich nicht die Rückkehr zum Normalbetrieb mit Hilfe von Testungen für das Sommersemester 2021. Es gibt jedoch auch an den Hochschulen Lerngegenstände, die nicht digital vermittelt werden können und aufgrund der aktuellen Situation nur bedingt stattfinden.

Beispielsweise könnten Studenten der Naturwissenschaften mit einer geeigneten Teststrategie wieder ohne Einschränkungen verpflichtende praktische Erfahrungen im Labor sammeln und wären dabei mithilfe der Testungen einem geringeren Infektionsrisiko als aktuell ausgesetzt.

Mit einer geeigneten Teststrategie können Medizinstudenten wieder am Patienten ausgebildet werden, was seit über einem Jahr nicht möglich ist und einen essentiellen Teil des Medizinstudiums ausmacht. In Zukunft sollte ein Impfstatus auch bei der Planung dieser Veranstaltungen berücksichtigt werden. Bei Nutzung von Schutzmaßnahmen, Tests auf SARS-CoV-2 und einem gegebenen Impfstatus ist eine Infektion sehr unwahrscheinlich, so dass eine gute Vermittlung notwendiger praktischer Fähigkeiten spätestens hier wieder erfolgen sollte. Die derzeitigen Behinderungen im Studium dürfen nicht zu einem Dauerzustand werden. Gerade im medizinischen Bereich ist es für viele Studenten unverständlich, dass Pflegepraktika und Famulaturen in den Krankenhäusern ohne tägliche Testung und in direktem Patientenkontakt durchgeführt werden können, die universitäre Ausbildung durch die Fakultät mit Testung jedoch nicht.

Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf zum Schutz der saarländischen Studenten und um eine umfassende universitäre Ausbildung sicherzustellen.

Gründen als Student? – Erfahrungen eines Startup-Teams

Du studierst, hast eine Idee für ein Startup, weißt aber nicht wie du die Gründung eines solchen angehen sollst?
Dann ist die morgige Veranstaltung der Gruppe Saarbrücken genau das Richtige für dich.

Die Gründer des Startups „Bitahoy“ (www.bitahoy.com) berichten über ihre Erfahrungen und stellen sich euren Fragen rund ums Thema „Gründen“.

Der Link zur Veranstaltung:
https://t1p.de/8ilx